Bildungscampus Nüziders

Ein Schulbau, der sich zurücknimmt – und gerade dadurch hervortritt: Die Volksschule, einst Geburtsstunde der Architektengemeinschaft C4 und Ikone der Vorarlberger Moderne, wächst in ihrer dritten Bauphase behutsam weiter. Fink Thurnher Architekten führen das architektonische Erbe mit großer Selbstverständlichkeit fort und verwandeln den historischen Schulbau in einen zeitgemäßen Bildungscampus. Die neue Erweiterung fügt sich respektvoll in das Ensemble ein, wahrt die Klarheit des Originals und schafft Raum für modernes Lernen – ein Lehrstück darüber, wie Architektur Geschichte weiterschreibt, ohne sie zu übertönen.

DENK.WERK.STATT

Wo früher Kühe standen, wird heute Licht gefertigt – und Architektur gelebt: Die Revitalisierung des ehemaligen Wirtschaftsgebäudes verbindet Bestand, Nachhaltigkeit und Innovation zu einem stimmigen Ganzen. Mit großer Sensibilität wurde die landwirtschaftliche Struktur in einen modernen Arbeitsort transformiert, der Tradition und Zukunft vereint. Lokale Materialien wie Stroh, Lehm und Schafwolle verleihen dem Bau nicht nur ökologische Qualität, sondern auch eine erdverbundene Ästhetik. So entsteht ein inspirierender Ort des Arbeitens und Austauschs – ein Beispiel dafür, wie kluges Weiterbauen im ländlichen Raum neue Maßstäbe setzen kann.

Wohnen im Quartier Säge

Im Herzen von Hohenems entsteht mit dem Wohnbau auf dem Areal der ehemaligen Wagnerei ein sensibler Beitrag zur Weiterentwicklung des historischen Quartiers „Säge“. Eingebettet in die charaktervolle Kulisse zwischen Schlossberg, Wasserläufen und Handwerkstradition gelingt es dem Projekt, Vergangenheit und Gegenwart in Einklang zu bringen. Mit seiner präzisen Holz-Beton-Hybridbauweise, fein abgestimmten Details und einer klaren Haltung zur Umgebung fügt sich das Gebäude selbstverständlich in das gewachsene Ensemble ein. Es bewahrt die Atmosphäre des Ortes und setzt zugleich ein zeitgemäßes Zeichen für nachhaltiges, ortsverbundenes Wohnen – ein überzeugendes Beispiel dafür, wie Architektur Identität stiften kann.

Wohnen am Bergäcker

Am Rande von Feldkirch-Nofels zeigt dieses Wohnprojekt, wie gemeinschaftliches Wohnen und individuelle Lebensqualität harmonisch vereint werden können. Wo sonst Einfamilienhäuser dominieren, entsteht eine maßvoll verdichtete Wohnanlage, die Privatheit und Nachbarschaft geschickt in Balance bringt. Vier klar gegliederte Baukörper gruppieren sich um einen offenen Quartiershof, der als sozialer Mittelpunkt und Herz des Ensembles fungiert. Durchdachte Freiraumgestaltung, natürliche Materialien und eine architektonische Körnung, die an den Maßstab des Einfamilienhauses erinnert, verleihen dem Projekt eine unverwechselbare Atmosphäre. Ein überzeugendes Beispiel dafür, wie ländlicher Wohnbau zeitgemäß interpretiert und gemeinschaftlich gedacht werden kann.

Anerkennungen 2025
GALGENTOBELBRÜCKE

Die neue Brücke über das Galgentobel leiste einen wichtigen Betirag zur städtebaulichen Infrastruktur von Bludenz.

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Anerkennungen 2025
Kriechere 70

"Das Fenster zum Dorf", so lässt isch der prägnante Bau im Ortsteil Kriechere in Bezau sehr gut beschreiben.

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Anerkennungen 2025
Bildungszentrum Frastanz Hofen

Es ist ein hervorragendes Beispiel für die gelungene Weiterentwicklung von Bestand.

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Anerkennungen 2025
Fuchsegg Lodge

Wie sieht Tourismusarchitektur aus, ohne unser Landschaftsbild zu sehr zu stören?

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