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ADDITIV

Die Errichtergemeinschaft setzt ein Zeichen:
„Im öffentlichen Diskurs liegt der Wille zur Veränderung“

Ausgangslage

Auf Initiative des Architekten Angelo Roventa hat sich eine nicht profitorientierte Errichtergemeinschaft zusammengeschlossen, um die Tätigkeit des Werkraums Bregenzerwald mit kulturellen Aktionen zu erweitern und das Baugeschehen des Tales konstruktiv zu kommentieren.
Ein Leitgedanke dabei soll die Sensibilisierung für die wertvolle Bausubstanz in dieser Region sein. Am Beispiel dieses Tales setzt sich eine Serie von temporären, architektonischen Arbeiten in den letzten 5 Jahren in Form von situationistischen/aktionistischen Installationen mit den Themen Wohnen, Sakralgebäude, Siedlungsstruktur und Zweckbauten auseinander.

Projektinhalt

Den Start machte eine Installation im Jahr 2015 – dem „WALD-WOHN-WERKRAUM / STROHBOX“:
Das traditionelle Bauernhaus läuft vielerorts Gefahr nicht erneuert zu werden und somit dem Verfall preisgegeben zu sein. Die Motive dafür sind vielfältig – Auflassen der landwirtschaftlichen Tätigkeit, Festhalten an Bestehendem in Wert und Form, wenig Vertrauen in die Erbengemeinschaft, die Bürde der Investition, etc.
Für die Dörfer und die ländlich, geprägte Landschaft sind diese Häuser jedoch fundamentale Kulturträger und ein nicht wegzudenkender Bestandteil des emotional und touristisch wirksamen Bildes der Regionen. Will dieses Bild aufrecht erhalten werden, gilt es einen ökologisch und sozial verträglichen Ansatz zu suchen, der diesen Bauten in die Zukunft verhilft.
Inhalt des Projektes WALD-WOHN-WERKRAUM ist die Aktivierung brachliegender Wirtschaftstrakte, durch temporäre und/oder permanente Nutzbarmachung als Wohnraum unter weitgehendem Erhalt der äußeren Erscheinung.
Eine oder mehrere modulare Wohneinheiten besiedeln leerstehende Stadelbauten - dieser für den alpinen Raum typischen Holzbauten.
Die Herstellung soll von regional ansässigen Betrieben, die zukünftige Planung von dort lebenden ArchitektInnen erfolgen, wodurch ein hoher Grad an Wertschöpfung garantiert ist. Ein nächster Schritt war „PETER + PAULA“ im Jahr 2018, der Bau des zweiten Kirchenturms bei der Pfarrkirche Heiliger Petrus und Heiliger Paulus in Andelsbuch - mit Focus auf Sakralbauten im
Bregenzerwald. Der zweite Turm steht für die erneuernden Energien in der Kirche. Die seit Jahrhunderten im Bregenzerwald währende integrative Kraft der Kirche wendet sich dem zeitgenössischen Kulturgeschehen zu. Diese Geste wird visualisiert und in Form gegossen. Einem weiteren Aspekt des Bauvorhabens liegt eine soziokulturelle Bedeutung zu Grunde.
Der Turm will auch ein Zeichen für die Gleichstellung der Frau sein. Nach wie vor sind Handwerk und Baubranche eine Männerdomäne und demnach ein Abbild der allgemeinen gesellschaftlichen Rollenverteilungen. Dennoch gibt es gerade im Bregenzerwald viele Frauen, die als Persönlichkeiten in Gesellschaft, Kunst und Kultur, Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Sport wirken. Ihnen und allen anderen Frauen ist dieser Turm gewidmet.

Resumee:
Das Bauvorhaben entstand aus den Regeln einer international ausgeschriebenen Wettbewerbsidee, aus der Kreativität, die sowohl ihren Ursprung als auch ihre feste Verankerung in der Gegenwart aus der Tradition des Tales schöpft und aus der Fähigkeit des Handwerks diese umzusetzen.

Projektziele Wald-Wohn-Werkraum /Strehbox

Land, Gemeinden und Private reagieren auf die Mindernutzung vieler Liegenschaften und entsprechen dem allgemeinen Wunsch nach Erhalt der Bausubstanz. Die Dörfer werden durch diese Maßnahme belebt und der Sozialraum gestärkt. Eine Aktivierung alter Bausubstanz schont Ressourcen, mindert Landverbrauch und baut bestehende Beziehungen.
· Anwendung einer raumplanerisch schonenden Maßnahme durch
Nachverdichtung im Bestand.
· Umwandlung brachliegender, vorhandener Räume in attraktiven Wohnraum
· Nützen vorhandener Infrastrukturen und Ressourcen der bestehenden Gebäude
· Errichten von kostengünstigen Kleinwohnungen für junge und betagte BürgerInnen
· Bündeln und Dezentralisieren von betreuten Wohneinheiten
· Schaffen von Gemeinschaftsraum im Bestand fördert innerdörflichen Zusammenhalt

Peter + Paula

Die Zwei-Turmfassade war von Anfang an eine „Fassade des Anspruches“, mit der die Bedeutung des Ortes aufgezeigt wurde. (Barbara Schock-Werner)
· Neuinterpretation eines Kirchturmes
· Positionieren eines gesellschaftlich relevanten Symbols
in einem öffentlichen und zugleich sakralen Raum
· Errichten eines sichtbaren Zeichens für die Kraft der Kooperation und für das Tal
· Fördern des gesellschaftlichen Diskurses
· Bauen eines Manifests

Resumee:
„WALD-WOHN-WERKRAUM / STROHBOX“ trägt dazu bei das Ortsbild für eine Zeit lang in seiner ursprünglichen Form zu belassen, während „PETER + PAULA“ das Ortszentrum für eine Zeit lang wieder an seine ursprüngliche Stelle versetzt. Das Ortszentrum wie auch das Ortsbild wurde durch neuzeitliche, modische Bauten wie Gemeindeamt, Versicherungen, Banken, Konsumtempel verschoben bzw. verzerrt und lenkt die Aufmerksamkeit auf die jahrhundertealten „Säulen“ des Geschehens in der Gemeinde: die Kirche, als Sinnbild für die spirituelle Kraft einer Gesellschaft und ihre umliegenden Profanbauten.

Anforderungen

„WALD-WOHN-WERKRAUM / STROHBOX“ und „PETER + PAULA“ machen ein klare Aussage zu Ökologie, Nachhaltigkeit, Materialwahl :
· Ressourcenschonende Bauweise
· Wiederverwendbarkeit der Bauelemente
· Einbindung lokalen Wissens und Fähigkeiten in Statik und Holzbau
· Innovation hinsichtlich Konstruktion und Form

Resumee:
Der Inhalt mit Projektbeschreibung (Erläuterung zum Städtebau, Architektur sowie Energiekennwerte, Erfahrungen, Akzeptanz, Bürgermeinungen) sind ausführlich in den Zeitdokumenten - Kataloge in Zeitungsformat als Sonderausgabe Bregenzerwald - beschrieben, die während der gesamten Projektdauer zur freien Entnahme zur Verfügung standen. Die Profiteure der Arbeiten sind die Bewohner des Tales und deren zukünftige Generationen.


 

Bauherr/in: Arch Angelo Roventa plus

Architektur: Arch Angela Roventa

Fotografie: Angelo Roventa, DIAMETER, Dietmar Stiplovsek

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